Herz-Jesu-Krankenhaus gGmbH
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Warum werden Operationen verschoben?

Was bedeutet es, dass geplante Operationen verschoben wurden?
Ist das für die Patienten gefährlich?

In allen deutschen Kliniken ist die die Durchführung von medizinischen Eingriffen und Behandlungen sowie geplante Aufnahmen, für die keine dringende medizinische Notwendigkeit besteht, aktuell ausgesetzt worden, so auch am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda. Die Entscheidung über die Dringlichkeit eines Eingriffes trifft der Arzt.

Alle medizinisch dringend notwendigen Operationen finden weiterhin statt. Patienten mit schweren Erkrankungen wie Krebspatienten oder Patienten mit starken Schmerzen oder zeitlich kritischem Behandlungsbedarf müssen keine Sorge haben, dass sie nicht behandelt werden.



Warum werden die medizinisch nicht dringlichen Operationen und Behandlungen überhaupt verschoben?

Es muss davon ausgegangen werden, dass durch die zunehmende Anzahl von Corona-Erkrankten auch die Zahl der Menschen steigen wird, die eine intensive ärztliche Betreuung oder sogar eine künstliche Beatmung benötigen.

Ziel dieser Maßnahme ist es, frühzeitig Kapazitäten in den Krankenhäusern frei zu halten und ganz konkret möglichst viele Intensiv- und Beatmungsbetten, aber auch normale Krankenhausbetten mit Isoliermöglichkeiten, für Corona-Patienten vorzuhalten. Zum anderen ist die Vorkehrung sinnvoll, um die für die Behandlung der Erkrankten notwendige Schutzausrüstung und Hygienematerialien zu schonen und weiterhin ausreichend vorhalten zu können.

Stand: 23.03.2020.


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