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9. Schilddrüsentag: Schilddrüsenknoten: Wann operieren und wie? Neue Alternative: Fokussierte Ultraschalltherapie

Der Schilddrüsentag der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-invasive Chirurgie findet zum neunten Mal in Folge im Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda statt. Betroffene und Interessierte erhalten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Therapie von Schilddrüsenfunktionsstörungen und Schilddrüsenknoten in mehreren Vorträgen.

Während des Schilddrüsentages am Mittwoch, 27. Februar 2019 ab 17:00 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda thematisiert Dr. med. Christian Berkhoff, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Minimal-invasiven Chirurgie die Schilddrüsenfunktion sowie die Behandlung der Funktionsstörungen. Darüber hinaus erklärt er wann Schilddrüsenknoten notwendigerweise operiert werden müssen und wie.
In einem weiteren Vortrag spricht Dr. med. Carsten Körber (Diagnostikum Nuklearmedizin) über eine neue nicht-operative Behandlungsform, der sogenannten fokussierten Ultraschalltherapie.

Funktionsstörungen sowie eine veränderte Morphologie der Schilddrüse in Form von Knoten oder Schilddrüsenvergrößerung sind weit verbreitet. Als eine der Hauptursache für diese Veränderungen gilt eine Jodmangelversorgung, wobei auch andere Mechanismen insbesondere für morphologische Veränderungen mitverantwortlich sein können.

Knoten oder Schilddrüsenvergrößerung betreffen statistisch etwa jeden Dritten in Deutschland. Die Entscheidung, ob diese operativ behandelt werden sollten oder ein kontrolliertes Abwarten vertretbar ist, sollte individuell getroffen werden. Ferner sind hierbei stets Beschwerden, Alter und Begleiterkrankungen bei der Therapieentscheidung zu berücksichtigen.

Eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse kann unabhängig von morphologischen Veränderungen bestehen und die Betroffenen im Alltag durch vielfältige Symptome erheblich beeinträchtigen. Durch Blutwertbestimmung, der Durchführung einer Sonografie und Szintigrafie (bildgebende, nuklearmedizinische Untersuchung) sind diese funktionellen Störungen gut zu diagnostizieren.

Der Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung, wobei Autoantikörper unter anderem an der Schilddrüse aktiv werden. Infolgedessen entwickeln Betroffene eine Schilddrüsenüberfunktion.
Bei der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine chronische Entzündung der Schilddrüse, ebenfalls verursacht durch körpereigene Antikörper.

Die Referenten stehen im Anschluss an die Informationsveranstaltung gerne für einen weiteren Austausch und zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


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