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Künstlicher Gelenkersatz: Wann ist der Punkt ohne Wiederkehr erreicht? Wann ist eine OP sinnvoll?

Durch Entzündungen in den Knochen und den Verschleiß von Gelenkknorpel lassen sich Hüft- oder Kniegelenk nicht mehr reibungslos bewegen. Im Zuge einer Arthrose und folglich dem Abrieb von Knochen auf Knochen, verringert sich der Gelenkspalt stetig bis ausstrahlende, teils enorme Schmerzen entstehen, die den Bewegungsablauf hemmen. Betroffene nehmen dann Schonhaltungen ein, welche die Gelenkschäden weiter vorantreiben können.

Als Erstes erfolgt die Behandlung von Gelenkproblemen konservativ mit Krankengymnastik, Kraft- und Muskeltraining als auch Medikamenten, um die Beweglichkeit zu stärken und Schmerzen zu lindern. Nehmen die schmerzhaften Phasen jedoch weiter zu und der Gelenkverschleiß kann nicht aufgehalten werden, wird nach umfangreicher Diagnostik schlussendlich ein operativer Gelenkersatz (Endoprothetik) in Betracht gezogen. Je nachdem wie stark die Gelenkschädigung ist, werden vielfältige Prothesentypen und Techniken unterschieden und machen eine Teil- oder Totalendoprothese (TEP) nötig. Die hierfür meistens angewandte minimal-invasive Operationstechnik ist muskelschonend und bietet den Patienten eine zügigere Mobilitätsherstellung aufgrund des niedrigeren Blutverlustes, geringeren Schmerzen und daher kürzeren Klinikaufenthalt. Ferner werden die Patienten mittels eines individuell entwickelten Therapieplans am Tag des endoprothetischen Eingriffs zur Bewegung angeregt, um schnellstmögliche Belastbarkeit und Beschwerdefreiheit zu erreichen.

Dr. med. Jörg Beardi, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin sowie Leiter des EndoProthetikZentrums am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda, klärt am Mittwoch, 17. Oktober 2018 um 17:00 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda über die Ursachen von Gelenkbeschwerden auf, darüber, welche Faktoren für einen künstlichen Gelenkersatz ausschlaggebend sind und wann „der richtige Zeitpunkt" für eine OP gekommen ist. Weitere Schwerpunkte der Informationsveranstaltung sind die entsprechenden konservative Therapieoptionen als auch die neuesten, schonenden minimal-invasiven Operationsverfahren, die den alltäglichen Bewegungsablauf erhalten.


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