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Tag der Patientensicherheit im Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda: Kommunikation im Gesundheitswesen

Informationen über Patientensicherheit und Kommunikation im Krankenhaus

Als aktives Mitglied des „Aktionsbündnis Patientensicherheit" veranstaltet das Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda einen Aktionstag am Mittwoch, 20. September 2017 im Foyer der Klinik für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Patienten sowie Besucher unter dem Motto des Internationalen Tages der Patientensicherheit: „Kommunikation im Gesundheitswesen: Wenn Schweigen gefährlich ist". Ziel ist es die Schwerpunkte sicherer Kommunikation in Kliniken, Patientensicherheit und Händehygiene zu thematisieren und die Menschen weiter zu sensibilisieren.

In der Zeit von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr werden den Interessierten Informationen zur richtigen Medikationssicherheit vermittelt sowie Tipps zur Sturzprävention gegeben, um eine (patientensichere) Umgebung zu schaffen und Sturzrisiken zu verringern. Ein wichtiger Ansatz ist dabei die Kinästhetik, welche die Bewegungswahrnehmung beschreibt und darauf abzielt, in allen Bereichen des täglichen Lebens Sicherheit in der Bewegung zu erlernen oder wiederzuerlangen. Mit einer Black-Box wird das richtige Händedesinfizieren überprüfbar vorgeführt und über Schutzmaßnahmen bei multiresistenten Erregern (MRE) aufgeklärt, aber auch den Umgang mit diesen. Die Händedesinfektion ist eine der wichtigsten Maßnahmen im Krankenhausbetrieb, um die Übertragung von Infektionen wie Noro- oder Grippeviren  zu verhindern. Der Verzicht des Händeschüttelns im Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda im Rahmen der „No-Hands-Kampagne" geschieht nicht aus Unhöflichkeit, sondern Umsichtigkeit für eine umfassende Patientenversorgung.

Darüber hinaus wird die Arbeit des Risikomanagements im Krankenhaus begreif- und erfahrbar gemacht z.B. warum das Tragen von Patientenarmbändern äußerst wichtig für die jederzeit korrekte Identifikation der Patienten ist. Fehlende oder ungenügende Kommunikation im Gesundheitswesen führen häufig zu Behandlungsfehlern und schränken die Patientensicherheit stark ein. Daher ist ein gelungenes Arzt-Patienten-Gespräch unser Anspruch für eine sichere medizinische Behandlung. Sowohl im Gesundheitswesen Tätige als auch Patienten sollen ermutigt werden, ihre Bedenken und Meinungen zu äußern, damit das gegenseitige Verständnis verbessert wird.

Dr. med. Jörg Beardi, Chefarzt der Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, beleuchtet in seinem Vortrag um 15:30 Uhr die Patientensicherheit im Krankenhaus sowie deren Bedeutung in der Versorgungsqualität. Explizit wird die sichere Versorgung schwerstverletzter Patienten mittels interdisziplinärer Zusammenarbeit sowie die perioperative Sicherheit der Behandlung vor, während und nach einem operativen Eingriff im Krankenhaus erläutert.

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