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Wenn die Knochen brechen – Osteoporose und ihre Folgen

Knochenschwund. Das versteht die Allgemeinheit unter „Osteoporose". Über sechs Millionen Menschen sind von der schleichenden Skeletterkrankung betroffen, bei der die Knochen mit der Zeit an Festigkeit verlieren und dadurch leichter brechen können. Das Knochengewebe wird porös, das menschliche Körpergerüst verliert an Stabilität, sodass durch gängige Bewegungsabläufe Schmerzen oder sogar Knochenbrüche auftreten können.

Osteoporose entsteht durch das Überwiegen der normalen körperlichen Abbauprozesse der Knochensubstanz gegenüber dem Knochenaufbau im Alter. Rheumatische sowie chronische Erkrankungen der Schilddrüse, des Darms, Diabetes mellitus, aber auch Veränderungen von Hormonspiegeln tragen zum Auftreten der Symptomatik bei. Weitere Risikofaktoren sind Medikamentenkonsum, starkes Rauchen, Unter- oder Übergewicht, unausgewogene Ernährung, Lebensmittelunverträglichkeiten und oftmals dadurch verursachter Mangel an Calcium oder Vitamin D.

Um dem Knochenabbau sowie den Folgen frühzeitig entgegenzuwirken, empfehlen sich vorbeugende Maßnahmen wie ein aktiver Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung sowie eine gute Versorgung mit Mineral- und Nährstoffen. Mediziner raten daher gewissen Risikogruppen wie Frauen ab 45 Jahren und Männern ab 60 Jahren zu rhythmischen Check-Ups der Blutwerte, Prüfung der Kranken- und Familiengeschichte sowie zur Sturzprophylaxe. Bei vorliegenden Beschwerden sollten weitere diagnostische Untersuchungen mittels Röntgenaufnahmen oder eine Knochendichtemessung durchgeführt werden.

In der Informationsveranstaltung am Mittwoch, 30. August 2017 ab 16:30 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda erklären die Experten, was Osteoporose genau ist, welche Risikofaktoren die Krankheit begünstigen, wer besonders betroffen ist und welche Vorbeugungsmaßnahmen neben einer gesunden Ernährung sowie ausreichend Sonnenlicht man ergreifen kann.

Dr. med. Martin Klek, Chefarzt der Geriatrischen Inneren Medizin und Rheumatologie, beleuchtet welche Ursachen dem Knochenschwund zugrunde liegen, wie dieser festgestellt und letztlich therapiert werden kann. Die Behandlungsmöglichkeiten eines Bruches aufgrund poröser Knochen erläutert Dr. med. Jörg Beardi, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin anschaulich. Darüber hinaus eröffnet Prof. Dr. Bernd Kronenberger, Chefarzt der Allgemeinen Inneren Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie und Hepatologie am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda die zahlreichen essentiellen Funktionen von Vitamin D im menschlichen Körper, um vital zu bleiben.

hjkosteoporose

 

Sollten Sie Fragen rund um Osteoporose oder Alterstraumata haben, stehen Ihnen unsere Mediziner gerne mit ihrer Expertise zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.facebook.com/herz.jesu.krankenhaus.fulda.


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