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Gelenkersatz als letzte Möglichkeit: Endoprothetik an Hüfte und Knie

Ein übermäßiger Verschleiß von Gelenkknorpel und Knochen kann durch Entzündungen (Arthrosen), Fehlbelastungen, Traumata bzw. altersbedingte Veränderungen entstehen und verursacht Schmerzen bei alltäglichen Bewegungsabläufen. Die Diagnose von schweren Gelenkschäden stellt die hiervon Betroffenen vor die Frage: Wie damit umgehen?

Derartige Gelenkprobleme werden stufenweise behandelt: Zuerst sollte mit konservativer Therapie (Physiotherapie) begonnen werden, um die Leiden zu lindern, die Aktivität zu stärken und gegebenenfalls Entlastung für das geschädigte Gelenk der Hüfte oder des Knies herbeizuführen. Ist die konservative Therapie ausgeschöpft und die Bewegungsprobleme bestehen weiterhin, wird schließlich ein operativer Gelenkersatz in Betracht gezogen. Die Endoprothetik bezeichnet dabei den Ersatz eines geschädigten oder völlig zerstörten Gelenks oder Gelenkanteils durch Fremdmaterial, sodass das Gelenk im Anschluss wieder dauerhaft reibungslos funktionieren kann.

Je nach Ausmaß des geschädigten Gelenks werden differenzierte Prothesentypen und Techniken unterschieden: Exakt passende Teil- oder Totalendoprothesen, die im Bereich der Hüftendoprothetik in minimal-invasiver sowie muskelschonender Operationstechnik dem Betroffenen eingesetzt werden. Die innovative Operationsmethode mithilfe eines kleinen Hautschnittes bewahrt dabei nicht nur Muskeln, Sehnen und Bänder, sondern weist für die Patienten eine Vielzahl an Vorteilen auf. Geringere Schmerzen, wenig Blutverlust, einen kürzeren Krankenhausaufenthalt und vor allem eine rasche sowie vollständige Mobilitätswiederherstellung. Bereits am Tag des operativen, endoprothetischen Eingriffs werden die Patienten mithilfe eines individuell entwickelten Therapieplans zur Bewegung angeregt, um schnellstmögliche Belastbarkeit und Beschwerdefreiheit zu erreichen. Betroffene mit Gelenkersatz sollten sich jedoch regelmäßig klinisch untersuchen lassen, um frühzeitig Veränderungen am Knochen oder dem künstlichen Gelenk zu erkennen.

In der Informationsveranstaltung am Mittwoch, 06. September 2017 ab 16:30 Uhr, im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda klärt Dr. med. Jörg Beardi über neue schonende minimal-invasive Verfahren auf, welche den alltäglichen Bewegungsablauf erhalten. Darüber hinaus werden die aktuellen konservativen als auch chirurgischen Therapiestrategien diskutiert. Der Chefarzt der Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin informiert über die Möglichkeiten der modernen endoprothetischen Leistungen und erläutert verständlich, wieso ein Gelenkersatz die letzte Möglichkeit sein sollte, jedoch im Falle des Falles einem aktiven Lebensstil nicht entgegensteht.

Sollten Sie Fragen rund um Endoprothetik haben, steht Dr. Beardi gerne mit seiner Expertise für Sie zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon (06 61) 15 2324 oder www.facebook.com/herz.jesu.krankenhaus.fulda.

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