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10. Schilddrüsentag

Die bereits zehnte Auflage des Schilddrüsentages wird am Mittwoch, 05. Februar 2020 ab 17:00 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda von der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-invasive Chirurgie veranstaltet. Betroffene und Interessierte können sich an diesem Abend über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Therapie von Schilddrüsenfunktionsstörungen und Schilddrüsenknoten in zwei Vorträgen informieren.

Wenn krankhafte Veränderungen der Schilddrüse festgestellt werden, handelt es sich entweder um eine Knotenbildung, eine Schilddrüsenvergrößerung oder eine Entzündung. Darüber hinaus kann eine Über- oder Unterfunktion bestehen. Als eine der Hauptursachen für diese Veränderungen gilt eine Jodmangelversorgung, wobei auch andere Mechanismen insbesondere für morphologische Veränderungen mitverantwortlich sein können. Betroffene können im Alltag durch vielfältige Symptome erhebliche Beeinträchtigungen erfahren, daher ist es umso wichtiger, dass Warnzeichen nicht ignoriert oder falsch beurteilt werden. Durch Blutwertbestimmung, der Durchführung einer Sonografie und Szintigrafie (bildgebende, nuklearmedizinische Untersuchung) sind diese funktionellen Störungen gut zu diagnostizieren.

Während des Schilddrüsentages thematisiert Dr. med. Christian Berkhoff, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und minimal-invasiven Chirurgie die Schilddrüsenfunktion sowie die Behandlung der Funktionsstörungen. Er erklärt, wann Schilddrüsenknoten beobachtet und kontrolliert oder notwendigerweise operiert werden müssen und wie.

Im zweiten Vortrag berichtet Frau Dr. med. Nicole Körber-Hafner (Diagnostikum Nuklearmedizin Fulda) über neue Therapiemöglichkeiten mittels Wärme, sogenannte thermoablative Verfahren.

Die Spezialisten stehen im Anschluss an die Informationsveranstaltung gerne für einen weiteren Austausch und zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


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