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Schilddrüsenerkrankungen

Die Schilddrüse ist ein hormonproduzierendes Organ, wobei das Schilddrüsenhormon im menschlichen Organismus teil an vielen Stoffwechselvorgängen hat.

Bei den Schilddrüsenerkrankungen sind Schilddrüsenfunktionsstörungen und morphologische Störungen zu unterscheiden. Die Funktionsstörungen (Über - oder Unterfunktion) können beispielsweise Symptome des Herz-Kreislaufsystems, der Psyche hervorrufen. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann jedoch zumeist problemlos mit Schilddrüsenhormontabletten behandelt werden. Die Überfunktion ist zwar in der Regel ebenfalls gut medikamentös behandelbar, allerdings muss dabei durch weiterführende Diagnostik deren Ursache geklärt werden, um gegebenenfalls weitere Therapiemaßnahmen, wie eine Radio-Jod-Therapie oder auch eine Operation in Erwägung zu ziehen.

Von morphologischen Veränderungen der Schilddrüse spricht man, wenn das Organ durch Knoten oder eine Vergrößerung verändert ist. Sie können mechanische Probleme (z.B. Atemnot, Schluckbeschwerden) hervorrufen. Bösartige Neubildungen in solch einer Schilddrüse sind selten, aber möglich. Hier ist eine weiterführende, diagnostische Abklärung in der Regel angezeigt. Nicht jede morphologische Veränderung der Schilddrüse bedarf der Operation.Die Entscheidung ist meist individuell, abhängig von den Befunden mit dem Patienten zu klären.