Herz-Jesu-Krankenhaus gGmbH
Banner
© 2014 Herz-Jesu-Krankenhaus gGmbH
Buttlarstrasse 74, 36039 Fulda
Tel.: (0661) 15 - 0, Fax: (0661) 15 - 5383
info@herz-jesu-krankenhaus.de

Dickdarm-Mastdarm-Erkrankungen / Tumorerkrankungen des Magendarmtraktes

Der Dickdarm bildet mit dem Mastdarm den abschließenden Abschnitt des Verdauungstraktes, in dem funktionell keine Nährstoffe mehr aufgenommen werden, sondern nur noch Flüssigkeit entzogen wird. Die letzten 16 cm werden als Enddarm (Mastdarm) bezeichnet.

Die Erkrankungen des Dickdarms und Mastdarms können in gutartige und bösartige („Krebserkrankung") unterteilt werden.
Zu den gutartigen Erkrankungen zählen insbesondere entzündliche Krankheitsbilder wie die Blinddarmentzündung (Appendizitis),  Divertikulitis (Divertikelkrankheit), Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa, sowie die Polypen des Dick- und Mastdarms.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den internistischen Kollegen (Gastroenterologen) ist wichtige Grundlage einer sinnvollen Diagnostik und Therapie. Gerade bei der Divertikelkrankheit,  dem Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa ist gemeinsam individuell für jeden Patient zu entscheiden  ob, wie und wie lange konservativ behandelt werden soll oder ob die Operation angezeigt ist. Die gutartigen Polypen sind meist durch die Gastroenterologen bei einer Koloskopie entfernbar. Die Appendizitis ist  operativ (minimal invasiv) zu behandeln. Sind bei den genannten Krankheitsbildern Operationen  erforderlich so können diese in der Regel minimal invasiv angegangen werden.

Die Krebserkrankung der Dickdarms und Mastdarms bedarf der Behandlung eines interdisziplinären Teams bestehend aus

  • Internisten und Gastroenterologen
  • Chirurgen und Viszeralchirurgen
  • Onkologen
  • Strahlentherapeuten
  • Pathologen
  • Radiologen

Nach Diagnosestellung wird jeder Karzinompatient im Rahmen einer interdisziplinären Konferenz (Tumorboard) im Herz-Jesu-Krankenhaus besprochen (kooperierendes Zentrum des Osthessischen Zentrums Onkologie (OZO)) und ein individuelles Konzept festgelegt. Grundlage für die Entscheidungsfindung sind die geltenden Leitlinien zur jeweiligen Erkrankung. Die erforderlichen Operationen und gegebenenfalls Chemotherapien erfolgen nach eingehenden Informations- und Aufklärungsgesprächen im Herz-Jesu-Krankenhaus. Wenn vertretbar werden auch die Krebsoperationen minimal invasiv durchgeführt.



hjkaok_appendektomie_1018cDas Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda ist für überdurchschnittlich gute Leistungsqualität bei  der Entfernung des Blinddarms für das Verfahrensjahr 2018 durch die AOK Hessen ausgezeichnet worden.
Hierfür stellt die AOK das abgebildete digitalen Qualitätssiegel zur Verfügung.